Microsoft verklagt acht angebliche Spammer

Microsoft hat gegen acht angebliche Spammer Klage wegen eines neuen US-Antispamgesetzes eingereicht, das im Januar in Kraft trat.

Microsoft beschuldigt die Angeklagten, das Gesetz zur Kontrolle des Missbrauchs von Pornografie und Marketing (CAN-SPAM) durch Spoofing und sonstige Fälschung ihrer Domains zu verletzen, E-Mails über offene Proxies zu routen, Kunden mit irreführenden Betreffzeilen zu täuschen und die Abmeldeoptionen nicht einzubeziehen Ihre E-Mails.

Jeder der Angeklagten hat angeblich Millionen von E-Mail-Nachrichten verschickt und eine Vielzahl von Produkten wie Körperteilevergrößerungspillen, verschreibungspflichtige Medikamente, Partnervermittlungsdienste, Universitätsstudienprogramme und Arbeit-zu-Hause angefordert und schnell reich geworden Schema Angebote. In den acht neuen Klagen werden keine großen Spammer gezählt, aber einige der Angeklagten haben laut einem Microsoft-Sprecher hunderte Millionen unerwünschter E-Mails verschickt.

Microsoft will weiterhin Spam-Klagen einreichen, bis Spammer nicht mehr senden Unerwünschte E-Mails, sagte der Sprecher.

Vier der Spam-Fälle wurden am 2. Juni eingereicht, vier weitere am Donnerstag. Darüber hinaus wurden drei Spam-Fälle, die Microsoft im Dezember eingereicht hatte, innerhalb der letzten zwei Wochen geändert, um die Beklagten zu benennen. Die im Bundesstaat Washington eingereichten Fälle fordern das Gericht auf, die mutmaßlichen Spammer anzuweisen, die Erstellung von Microsoft Hotmail-Konten einzustellen und zu verhindern, dass Microsoft-Computer Spam-Mails entführen. Microsoft sucht einen nicht näher bezeichneten Schadenersatz.

Einer der acht neuen Fälle betrifft einen Beklagten, der im Register für bekannte Spam-Operationen (ROKSO) des Spamhaus-Projekts aufgeführt ist. Im vergangenen Jahr hat Microsoft mehr als 80 Klagen gegen Spammer eingereicht, darunter 51 in den USA, so das Unternehmen. Neun der US-Klagen waren gegen angebliche Spammer auf der ROKSO-Liste, darunter fünf auf ROKSOs Top-10-Liste.

Ende April reichte die US Federal Trade Commission Klage gegen CAN-SPAM gegen zwei angebliche Spamming-Firmen ein.